Der Java-Boogie geht weiter: Jetzt wieder zwei Schritte vor mit Java 8

Oracle hat die Roadmap für Java 8 erneut angepasst. Die ?nderungen dürften sowohl Kunden als auch Nutzern der freien Variante gefallen.

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(Bild: zeevveez CC-BY 2.0)

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Die Java-Client-Roadmap hat ein paar ?nderungen erhalten, die für alle Nutzer von Java 8 interessant sein dürfte: Zum einen verl?ngert Oracle den Support und zum anderen soll es keinerlei Einschr?nkungen für den privaten, nicht kommerziellen Einsatz geben. Damit geht der Tanz rund um die Programmiersprache in die n?chste Runde und diesmal aus Entwickler- und Anwendersicht in die richtige Richtung.

Die wichtigste Neuerung für kommerzielle Java-Kunden ist, dass Oracle den Support um mehr als fünf Jahre verl?ngert: Statt im M?rz 2025 soll er nun frühestens im Dezember 2030 auslaufen. Die wichtigste ?nderung für den sogenannten Personal Use, also die nicht kommerzielle Nutzung, ist, dass Oracle die Updates für diese Variante auf unbestimmte Zeit verl?ngert. Ein Ende der Verfügbarkeit will das Unternehmen mindestens eineinhalb Jahre vor Ablauf ankündigen.

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Für WebStart im Zusammenspiel mit Java SE 8 gilt eine ?hnliche Ansage: Der kommerzielle Support l?uft mindestens bis Dezember 2030, und die nicht kommerzielle Variante soll genauso lange verfügbar sein wie die Personal-Use-Version von Java SE 8. Damit gilt für Web Start dieselbe garantierte Karenzzeit von 18 Monaten.

Der offizielle Support für Applets in Java 8 ist mit langfristiger Planung, die 2016 ihren Anfang hatte, im M?rz 2019 ausgelaufen. Allerdings bleiben die Java-Client-Anwendungen im Browser auf Windows weiter verfügbar und werden nach wie vor Updates mit Java SE 8 erhalten. Die zum Start von Applets in Internet Explorer 11 ben?tigten Komponenten will Oracle zwar nicht zurückziehen, k?nnte das aber ohne gro?e Vorwarnung jederzeit tun.

JavaFX hat Oracle 2018 aus dem JDK in das OpenJFX-Projekt ausgegliedert. Der Support für das in Java SE 8 enthaltene JavaFX l?uft allerdings ebenfalls l?nger: Statt ihn 2022 abzuschalten, soll er mindestens bis M?rz 2025 gelten. Gleichzeitig bekundigt Oracle den Willen, weiter an OpenJFX mitzuarbeiten und auch eine Führungsrolle bei dem Projekt einzunehmen.

Die Urgesteine AWT (Abstract Window Toolkit) und Swing, die seit Java 1.0 beziehungsweise 1.2 an Bord sind, sollen künftig weiter über alle Java-SE-Releases verfügbar bleiben. Totgesagte leben ewig: Ursprünglich war JavaFX als Nachfolger von Swing vorgesehen, das wiederum als besseres AWT gestartet war.

Weitere Details lassen sich dem Oracle-Blog und der angepassten Oracle Java SE Support Roadmap entnehmen.

Siehe dazu auf heise Developer:

(rme)

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