"Benachrichtigungen Zoll-Kundendienst": Betrugsmasche greift um sich

Ein Paket h?ngt beim Zoll fest und kann nur mit Geld losgeeist werden. Das behaupten Betrüger in massenhaft kursierenden E-Mails.

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Der Zoll und DHL warnen vor betrügerischen E-Mails.

(Bild: Zoll)

Von
  • Andreas Wilkens

Betrüger versuchen derzeit verst?rkt, vermeintliche Paketempf?nger zu verleiten, angebliche Zollgebühren zu bezahlen. Sie verschicken E-Mails mit der Absenderangabe "[email protected]" oder "[email protected]" mit dem Betreff "Benachrichtigungen: Zoll-Kundendienst". Im Text wird zu Zahlungen von Zoll und Steuern unter Nutzung von anonymen Prepaid-Zahlungsdienstleistern angefordert. Der Aufforderung sollten Sie auf keinen Fall folgen.

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Die Betrüger versuchen offenbar dem Trend zum Online-Einkauf zu folgen, viele Menschen erwarten ?fters Pakete. Der Zoll warnte Ende September bereits vor der Masche, die offenbar variiert wird. Die Zollbeh?rde ist nach eigenen Angaben verpflichtet, "Sie vor Erlass eines Steuerbescheids grunds?tzlich anzuh?ren. Daher werden keine Steuerbescheide oder Zahlungsaufforderungen erlassen, ohne Sie vorher zu erforderlichen Angaben, Auskünften oder Unterlagen aufzufordern", hei?t es auf zoll.de.

DHL empfiehlt, keine Links in solchen E-Mails anzuklicken, sondern die angegebene Sendungsnummer auf dhl.de in die Suchmaske zur Sendungsverfolgung einzugeben. In echten DHL-E-Mails beginnt der enthaltene Link zur Sendungsverfolgung immer mit der Adresse http://nolp.dhl.de/. "Gef?lschte E-Mails zeigen hier auf andere Adressen, die entweder nur den Anschein haben von DHL zu stammen oder gar keinen Bezug zu DHL haben", schreibt der Paketdienst.

Sehr geehrter Kunde,

Ihr DHL-Paket: Nr. RD46840P1996942, versandt am 05.10.2020, wird bearbeitet. Damit wir Ihr Paket liefern k?nnen, werden dem Importeur die Mehrwertsteuerkosten erneut in Rechnung gestellt.

Nach den geltenden Zollbestimmungen ist jede Einfuhr aus einem Land au?erhalb der Europ?ischen Gemeinschaft mit einem Handelswert von mehr als 22 EUR unabh?ngig von der Art der Waren steuerpflichtig *.

?* Artikel 134-I und II-1 ° des CGI: GESETZ Nr. 2012-1510 vom 03. Mai 2017 - Art. 68 (V) Die Validierung des Paysafecard-Guthabens für die Zahlung von Zollgebühren ist gültig.

Um die Zustellung Ihres Pakets für Ihre Heimatadresse zu erm?glichen, bitten wir Sie, Ihre nicht bezahlten Zollgebühren zu regulieren, indem Sie die folgenden Schritte ausführen, um die Zustellung Ihres Pakets abzuschlie?en:

1. Kaufen Sie einen Paysafecard PIN-Code online (50 EUR)?
2. Senden Sie den PIN-Code (16 Ziffern) an folgende Adresse: [email protected]

?Grü?e,? Zoll Kundendienst

(anw)

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