Entlassungen: Xing-Mutterkonzern New Work will 2021 die Kosten senken

New Work, das Unternehmen hinter Xing, kununu und Honeypot, will wegen der Corona-Krise Kosten einsparen und zahlreiche Mitarbeiter entlassen.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 29 Beitr?ge

"Bessere, menschlichere Arbeitswelt" (Symbolbild)

(Bild: fotoinfot/Shutterstock.com)

Von
  • Tilman Wittenhorst

Der Mutterkonzern des bekannten Karrierenetzwerks Xing, die b?rsennotierte New Work SE, will im kommenden Jahr 16 Millionen Euro einsparen und für dieses Ziel auch Stellen bei mehreren Tochterunternehmen abbauen. Wegen der Coronavirus-Epidemie falle das Wachstum geringer aus als im Vorjahr, weshalb man die Kosten senken wolle, berichtet ZEIT Online.

heise online daily Newsletter

Keine News verpassen! Mit unserem t?glichen Newsletter erhalten Sie jeden Morgen alle Nachrichten von heise online der vergangenen 24 Stunden.

Zwar seien die "Kerngesch?fte stabil", jedoch habe man durch die Corona-Krise Einbu?en bei Werbung und Veranstaltungen, best?tigte ein Sprecher von New Work gegenüber ZEIT Online. Daher wolle man Kosten reduzieren, was aber nicht allein durch Verringern von Sachkosten zu erreichen sei. Das Unternehmen wolle "einzelne Aktivit?ten reduzieren", in die man zuvor investiert habe: Beim Berliner IT-Fachkr?fteportal Honeypot GmbH, das sich speziell an Entwickler wendet, sollen 30 Stellen abgebaut werden. "Das Gesch?ft unserer Berliner Marke Honeypot ist von der Pandemie stark betroffen, deshalb geh?rt es zu den genannten Aktivit?ten", zitiert der Bericht den Sprecher von New Work. Derzeit befinde man sich in Gespr?chen mit der Mitarbeitervertretung.

Au?erdem sollen laut ZEIT Online bei kununu engage Stellen abgebaut werden, einem Portal für Arbeitgeberbewertungen. Zur Zahl wegfallender Arbeitspl?tze macht der Bericht aber keine Angaben.

Noch im Mai hatte sich das Unternehmen zuversichtlich gezeigt, für die Auswirkungen der Corona-Krise stabil aufgestellt zu sein, und hatte für das erste Gesch?ftsquartal des Jahres eine Umsatzsteigerung von 10 Prozent auf 68,9 Millionen Euro verkündet. Der Gewinn in diesem Zeitraum stieg sogar – bereinigt um Sondereffekte – um 30 Prozent auf 9 Millionen Euro.

Das in Hamburg ans?ssige Unternehmen New Work SE ist selbst eine Tochter des Burda-Konzerns. Die Firma hatte Honeypot erst im April 2019 für 22 Millionen Euro erworben. Bei Honeypot verl?uft die Jobsuche in umgekehrter Richtung: Arbeitnehmer auf der Suche stellen ihr Profil dort ein und Unternehmen 'bewerben' sich daraufhin bei den potenziellen neuen Mitarbeitern.

Das Karrierenetzwerk Xing hatte sich 2019 in New Work umbenannt und bündelt seitdem alle Aktivit?ten und Zuk?ufe unter dieser Dachgesellschaft; damit will das Unternehmen die "Vision einer besseren, menschlicheren Arbeitswelt" zum Ausdruck bringen.

(tiw)

汤姆叔叔影院