Mit "Hightech-Rucksack" zum Patienten: Telemedizin-Projekt l?uft gut an

Die Telemedizin-Assistenz soll ?rzte entlasten und die Betreuung ?lterer Patienten verbessern. Trotz einiger Anfangsprobleme l?uft das Projekt gut an.

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(Bild: Billion Photos/Shutterstock.com)

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  • dpa

Einen Monat nach dem Startschuss zu einem Telemedizin-Projekt in Rheinland-Pfalz haben beteiligte Haus?rzte eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die Idee sei nützlich, das Konzept stimme, berichteten sie der Deutsche Presse-Agentur. Auch die ersten praktischen Erfahrungen seien gut, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle noch etwas hake.

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Herzstück des Pilotprojekts sind speziell geschulte Telemedizin-Assistenten (TMA), die mit einem mit Hightech vollgepackten Rucksack zu den Patienten nach Hause fahren, wichtige Gesundheitsdaten erfassen und diese an die Haus?rzte weiterleiten. Die ?rzte vor allem in l?ndlichen Regionen sparen sich lange Fahrwege und k?nnen sich anschlie?end über Video mit ihren Patienten unterhalten. Das n?tige technische Equipment reicht vom Tablet-PC bis zum Mini-EKG-Messger?t.

"Den Charme dieses Projekts macht aus, dass ein bereits vertrauter Mensch aus dem Praxisteam vor den Patienten steht und sie nun neu mit digitaler Unterstützung zu Hause befragt und untersucht", erkl?rt Barbara R?mer, die Pr?sidentin des rheinland-pf?lzischen Haus?rzteverbandes. Sie beteiligt sich mit ihrer Gemeinschaftspraxis in Saulheim an dem Projekt. "Der Start war gut", berichtet die Haus?rztin Nadine Durmazel aus Alzey.

An dem TMA-Modellversuch wollten sich laut rheinland-pf?lzischem Gesundheitsministerium 24 Hausarztpraxen beteiligen. 14 davon erhalten zudem ein Elektroauto für CO2-freie Fahrten. In Alzey l?uft bei dem Projekt bereits alles rund. "Wir verwenden die Basisausstattung, das hei?t das EKG, und beschr?nken uns zun?chst einmal darauf", berichtet Durmazel. R?mer erz?hlt, in Saulheim gebe es aktuell technische Probleme mit dem Internet. Auch sei ihre Praxis noch nicht vollst?ndig mit den Ger?ten aus dem Koffer ausgestattet.

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Bei allem technischen Fortschritt sei es aber wichtig hervorzuheben, dass es "ohne Arzt nicht geht", betont R?mer. Ein Arzt müsse dem Team vorstehen.

(tiw)

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