Kurz informiert: NINA, Face-ID, Diesel-Skandal, Kurzarbeit

Unser werkt?glicher News-überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Wegen der durch die Corona-Krise gestiegenen Nachfrage nach aktuellen Informationen, hat die Bundesregierung ihre Katastrophen-Warn-App NINA neu aufgesetzt. Die Abkürzung NINA steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, war die App, die beispielsweise vor Waldbr?nden oder Unwettern warnt, zuletzt mit rund sieben Millionen Nutzern fast an ihre Kapazit?tsgrenze gesto?en. Die neue Version sei jetzt für bis zu 40 Millionen User ausgelegt und biete neue Funktionen: Unter anderem verschickt die App jetzt auf Wunsch aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie als Push-Nachricht.

iOS 13.5, das Apple jetzt in dritter Beta bereitgestellt hat, liefert eine Bedienverbesserung bei der Gesichtserkennung, die die Ger?teverwendung beim Tragen von Masken wie dem Mund-Nase-Schutz erleichtert. Die neue Version ist an die momentane Situation besser angepasst. Aktuell versagt die Face-ID-Technik n?mlich bei Maskentr?gern schlicht, weil ein gro?er Teil des Gesichts nicht erkennbar ist. Dies bleibt auch so; allerdings verbessert sich die Geschwindigkeit, mit der dann der alternative PIN-Code-Dialog eingeblendet wird, in der neuen iOS-Version deutlich. Das System zeigt bei Maskenerkennung den Unlock-Screen mit Entsperrcode direkt, anstatt dass man zun?chst nach oben wischen müsste, um den Face-ID-Unlock zun?chst versagen zu lassen, wie dies aktuell der Fall ist.

Kurz informiert – auch als Podcast

Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werkt?glicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort h?ren bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Der Bundesgerichtshof besch?ftigt sich vom 5. Mai an mit den juristischen Folgen des VW-Abgas-Skandals. Damit ist der Rechtsstreit über Entsch?digungen für manipulierte Dieselfahrzeuge Hunderttausender Kunden in der h?chsten Instanz angekommen. Im konkreten Fall prüft der 6. Zivilsenat des BGH Forderungen eines Kl?gers aus Rheinland-Pfalz. Dieser will seinen 2014 gekauften Gebrauchtwagen an Volkswagen zurückgeben und dafür den vollen Preis von rund 31.500 Euro erstattet haben. Das Karlsruher Urteil wird voraussichtlich nicht am Dienstag, sondern erst zu einem sp?teren Zeitpunkt verkündet.

Deutschlands Unternehmen haben in der Corona-Krise bis zum 26. April für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet. Diesen Rekordwert gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt. Damit wurden alle Prognosen von Volkswirten bei weitem übertroffen. Die Sch?tzungen der Experten hatten zwischen drei und sieben Millionen Menschen gelegen. Der bisherige Rekord: Im Mai 2009 waren 1,44 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

(igr)

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