Alternative zum Steckbrett: Lochrasterplatine einfach verl?ten

Ist das Steckbrett mechanisch überfordert, ist eine Schaltung auf einer Lochrasterplatine eine Alternative. Wir geben Tipps zur Herstellung der L?tverbindung.

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Von
  • Clemens Verstappen
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Die meisten kleineren Schaltungen werden wohl zuerst auf einem Steckbrett (englisch: breadboard) aufgebaut. Deren einfache Federkontakte sind aber nicht sehr zuverl?ssig. Oft genug kommt es zu Wackelkontakten und die schlechten Hochfrequenzeigenschaften k?nnen ebenso problematisch sein, sodass eine Schaltung nicht wie erwartet funktioniert.

H?ufig wird dann im n?chsten Schritt eine Schaltung auf einer Lochrasterplatine aufgebaut, um stabile Arbeitsbedingungen zu schaffen und um Messungen durchzuführen. An diesem Testaufbau k?nnen Bauteile bequem ge?ndert oder erg?nzt werden. Es lassen sich aber auch Prototypen und Einzelstücke auf diese Weise aufbauen und in einem Geh?use dauerhaft betreiben.

Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, lassen sich auf Lochrasterplatinen komplexe und dennoch qualitativ hochwertige Schaltungen realisieren. Zu Beginn der Digitalelektronik wurden einzelne TTL-Gatter mit dieser Verdrahtungstechnik insbesondere für Entwicklungsmuster aufgebaut. War die Funktion ausreichend getestet und alle ?nderungen implementiert, wurde die gedruckte Schaltung entwickelt. Ein Testaufbau mit einer Lochrasterplatine ist nicht so flexibel wie ein Breadboard, jedoch k?nnen auch Kühlk?rper, gr??ere Bedienelemente, Steckverbinder und andere Bauteile verbaut werden, deren Anschlusspins nicht ins g?ngige Raster von 2,54 mm (was 0,1 Zoll entspricht) passen, in dem passende L?cher gebohrt werden.

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